eine Mohnblüte entsteht | Teil 2

In der Natur entfalten sich Klatschmohnblüten wie ein Schmetterling aus seinem Kokon aus ihrer runden Blütenkapsel -  wie ein verknittertes Etwas zu ihrer farbenfrohen, blickeanziehenden und extrem zarten Schönheit;

es ist immer wieder ein Schauspiel der Natur von großer Würde aber auch Verletzlichkeit.

Sogar ein Wassertropfen scheint eine schwere Bürde für diese zarten Naturschönheiten...

Ein Regenguss kann die Blüte schon am ersten Tag des Aufblühens zerstören.

 

Noch deutlicher wird diese fragile Zartheit, wenn man sie gegen das Licht hält und die Sonnenstrahlen durch

jedes Blütenblatt scheinen sieht. Anders ist das mit meinem in der letzten Woche hergestellten Schmuckstück...

Und damit willkommen zum zweiten Teil der Herstellung und weiteren Bearbeitung des großen Silber-Mohn-Ringes!

(den ersten Teil könnte ihr hier: "eine Mohnblüte entsteht" nochmal nachlesen)

Der Ring war erst nur silbern, dann bekam er von mir für mehr Pepp eine rote Mitte lackiert.

Das gab ihm zwar etwas mehr Feuer, aber so richtig zufrieden war ich noch immer nicht mit seiner Bläße.

Also habe ich ihn mit Pinsel und Färbebad bearbeitet. Durch das Färbebad läuft das Silber unter den Pinselstrichen

langsam schwarz an, ein bißchen wie beim einem Polaroidphoto wird die Farbe in Zeitlupe sichtbar und dunkler.

Leider kamen die ersten Reaktionen meiner großen Teenies prompt und unverblümt.

"Das sieht aus als hättest du ihn mit einem Edding angemalt!"

Stimmt auch irgendwie...und deshalb wird er so auch nicht lange bleiben...die endgültige Version zeige ich euch dann

in der nächsten Woche!

Ich habe ihn trotzdem erstmal am letzten Wochenende als "Reisering" mitgenommen an die Ostsee, auch um den

Tragekomfort mal zu testen, da er ja nicht soo klein ist. Aber er ist sehr gut tragbar...und durch seine Größe ein

wunderbares Photomotiv: Mohnblumenring an der Ostsee

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